Im unionsinternen Streit über die Einführung des Betreuungsgelds pocht die CSU auf die Einhaltung getroffener Absprachen.

Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hasselfeldt, sagte, sie erinnere alle, die jetzt ihren Widerstand gegen das Betreuungsgeld ankündigten, an den Koalitionsvertrag. Darin sei die geplante Leistung festgeschrieben worden. 23 CDU-Abgeordnete hatten in einem Brief an Unionsfraktionschef Kauder mittgeteilt, im Bundestag gegen die Initiative von Bayerns Sozialministerin Haderthauer zu stimmen. Die SPD forderte Familienministerin Schröder mit Blick auf den Koalitionsstreit bereits auf, die Einführung des Betreuungsgelds zu stoppen. Geplant ist, von 2013 an, Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen, 100 Euro pro Monat zu zahlen. Im Jahr darauf soll es etwas mehr sein.

Quelle:b5aktuell