Stellenabbau bei der Nato

Die 28 Mitgliedsländer einigten sich am Samstag bei ihrem Gipfel in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon darauf, mindestens 5.000 Kommandantenposten zu streichen, wie aus dem Abschlusskommuniqué hervorgeht.
Das entspricht 35 Prozent des Personalbestands. Die Kommandostruktur solle dadurch “effizienter, schlanker und erschwinglicher” werden, heißt es in dem Dokument. Auch bei den derzeit elf Hauptquartieren mit rund 12.500 Beschäftigten ist eine “bedeutende Reduzierung” vorgesehen, wie es weiter heißt. Eine Zahl nannte die NATO nicht. Dies geschah offenbar mit Rücksicht auf das Gastgeberland Portugal, das sich gegen die Schließung des Standorts Lissabon wehrt.